HC WAT FIVERS 98er: 3. Platz bei stark besetztem Turnier in Linz
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HC WAT FIVERS 98er: 3. Platz bei stark besetztem Turnier in Linz

25. September 2012 in U14, YoungFivers

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LINZ, 22./23.9.2012: Der 98er Jahrgang der HC FIVERS WAT MARGARETEN aus Wien belegt beim stark besetzten internationalen Kreuzer-Turnier in Linz den guten 3.Platz!

Die 98er-Generation der Fivers nahm am 22. und 23. September am sehr stark besetzten internationalen Kreuzer-Turnier in Linz teil. Die Gegner konnten sich dabei sehen lassen: Mit Spodnje Podravje (SLO) bekam man es immerhin mit dem mehrfachen slowenischen Staatsmeister des Jahrgangs 98 zu tun. Zusätzlich dazu gab es mit MKB Alsoörs (HUN) einen engen Kooperationsverein des ungarischen Meisters Veszprem als Gegner, welcher mit einem gemischten Team aus Alsoörs und Veszprem angetreten ist. Aber auch SKP Bratislava (SVK) und HBC Strakonice (CZ) aus unseren beiden Nachbarländern waren durchaus interessante Gegner. Und last but not least kam es zum Ende dann noch zum “Österreicher-Derby” mit dem HC Linz. Aber schön der Reihe nach.

Gruppenphase: Zwei Siege, eine Niederlage

Gleich zum Auftakt stellte sich mit Spodnje Podravje der slowenische Serienmeister als Gegner ein. In einem über lange Phasen engen Spiel setzten sich am Ende die Slowenen als kompakter auftretendes und hinsichtlich Spielwitz und Schnelligkeit reiferes Team mit 31 zu 26 durch. Da hilft es nicht, wenn in diesem Spiel aus unserem Team leider nur wenige Spieler an ihre Normalform (geschweige denn: Bestform) heran gekommen sind. Die Niederlage gegen die sehr starken Slowenen war dann doch deutlich.

Nach dem Auftakt war somit auch gleich eines klar: In den restlichen beiden Gruppenspielen gegen SKP Bratislava (SVK) und HBC Strakonice (CZ) mussten Siege her, wenn man am Sonntag ins Halbfinale will. Gegen Strakonice gelang dieses Ziel auch mit einigermaßen klarer Deutlichkeit: Am Ende hieß es 19 zu 12 für unsere 98er, welche einer katastrophalen ersten Halbzeit (7 zu 8!) eine deutliche Leistungssteigerung folgen ließen. Danach ging es dann gegen SKP Bratislava, eine Mannschaft, welche unsere 98er eigentlich sehr gut aus dem vorjährigen IHT-Cup kennt. Aber irgendwie war da wieder in Spielhälfte 1 der Wurm drinnen: Mit einem mageren plus 1 zur Halbzeit startete man wiederum stark nach der Pause und konnte sich verdient absetzen. Am Ende wurde der gesamte Kader eingesetzt und man konnte sich von den slowakischen Nachbarn mit einem 23 zu 19 verabschieden.

Der Blick in die Nachbargruppe machte deutlich, dass man im Halbfinale gegen die körperbetont auftretenden Ungarn aus Alsoörs / Veszprem eine deutliche Leistungssteigerung braucht, um eine Chance auf das Finalspiel zu haben. Wermutstropfen vorab: Unser Spielmacher Max Nicolussi kann am Sonntag bei keinem der Spiele dabei sein, die Firmung gibts nur einmal ….

Finaltag: Platzspiel statt Finalspiel

Trotz des Ausfalls von Max rechnete man sich gegen die Ungarn doch einige Chancen aus: Die zeigten in ihren Gruppenspielen in erste Linie körperbetontes Auftreten mit teilweise deutlich übertriebener Härte, spielerisch eigentlich wenig. Die im Durchschnitt irgendwo zwischen 1,75 und 1,80 liegenden 14jährigen Ungarn spielten natürlich auch eine für unser Team ungeliebte 6-0-Deckung.  Also musste eine Extraleistung her, um da eine Chance zu haben. Das Spiel war dann leider eigentlich nach knapp zehn Minuten aufgrund einiger haarsträubender technischer Fehler entschieden: Früh handelte man sich ein minus 6 ein, welches entlang des gesamten Spiels nicht mehr aufzuholen war. Die Ungarn spielten einfach ihre physische Stärke aus, verzichteten sogar (weitgehend) auf die in den Gruppenspielen gezeigten Brutalo-Tricks und unseren 98ern fehlten an diesem Tag leider die spielerischen Mittel, um dagegen zu halten. Ein letztlich inferiores 15 zu 25 spricht Bände. Da hilft nur eines: Abhaken, und mit voller Energie ins Spiel um Platz 3.

Fivers gegen Linz oder Rocky gegen Ivan Drago

Das zweitwichtigste Spiel eines Turniers ist immer das Spiel um Platz 3. In diesem Fall handelte es sich dabei um das “Österreicher-Duell” HC Linz gegen HC FIVERS WAT MARGARETEN. Die Ausgangslage war klar: Unsere 98er sind als amtierender Staatsmeister die klaren Favoriten. Die Linzer haben sich aber über den Sommer mit einem Spieler aus Urfahr verstärkt, welcher rein physisch auch gut in eine U18 passen könnte. Und in den Gruppenspielen konnten die Turnier-Veranstalter auch durchwegs mit gefälligen Spiel überzeugen. Unser Team war sich der Aufgabe durchaus bewusst, und spielte konsequenter und deutlich konzentrierter als in den voran gegangen Partien. Trotzdem konnte man sich bis zur 30 Minute nicht deutlich absetzen: Ein plus zwei war das höchste der Gefühle, die Linzer witterten ihre Chance und glichen ein ums andere Mal aus und gingen zwei Minuten vor der Pause sogar erstmals in Führung. Möglicherweise mit spielentscheidend waren dann die verbliebenen zwei Minuten: Dichte Deckung, gutes, schnelles Spiel nach vorne und ein 3 zu 1 in nur 90 Sekunden. Aus dem Rückstand wurde somit ein plus 1 zur Pause, welches nach dem Seitenwechsel bis zur Minute 30 auf ein plus 6 ausgebaut wurde.

Es entwickelte sich in dieser Phase ein Spiel im Spiel: Der bereits genannte Max Hable war jener Riese aus Linz, welcher unserem Team viele Sorgen bereitete. Dominik Rocky Urbancic stellte sich deshalb in der Defense seinem körperlich übermächtigen Gegenspieler mit Rocky-hafter Vehemenz entgegen und … die Fivers siegten.  ;-)

Am Ende hieß es 23 zu 19 für uns, der dritte Turnierplatz war gesichert.

FAZIT: Es gibt viel zu tun

Das Turnier war für unsere 98er sehr aufschlussreich, zeigte es doch deutlich jene Bereiche auf, die in den nächsten Wochen und Monaten verbessert werden müssen. Dies betrifft von der Defense bis zur Offense mehr oder minder alle Spielbereiche, vor allem auch aber das selbstbewusste Auftreten gegen physisch starke Mannschaften. Da hat man viel zu tun, auch wenn der dritte Platz gegen die starken Nachbarn aus Ungarn und Slowenien an sich in Ordnung ist. Linz hat uns als nationaler Konkurrent phasenweise mehr als gefordert: Gratulation an diese Mannschaft. Die Linzer zeigten uns, dass wir auch im nationalen Vergleich stetig Gas geben müssen, wenn der vorhandene Staatsmeistertitel verteidigt werden soll. Und das soll er ja auch ….

Fotogalerie vom 1. Turniertag – Gruppenspiele:

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Fotogalerie vom Finaltag:

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